Erfahrungen aus der Praxis — Industrie
Ein Arbeitsplatz, der mitgeht, wenn sich etwas ändert
Ein freistehendes Portal auf vier Säulen, in einer Halle, in der Krananlagen über der Arbeitsfläche verlaufen.

In einem Betrieb, der Auflieger baut, arbeitet ein Mitarbeiter, der ein Bein immer schlechter belasten kann. Was im vergangenen Jahr noch ging, kostet dieses Jahr mehr Mühe. Langes Stehen und viel Gehen wurden dadurch zum Problem.
Der Arbeitgeber entschied sich, den Arbeitsplatz anzupassen, statt den Mitarbeiter auf eine andere Tätigkeit zu versetzen. Es kam eine höhenverstellbare Werkbank, damit sich die Arbeitshöhe der Aufgabe anpasst und nicht umgekehrt. Und es kam ein Standing Ovation, damit er sein Gewicht nicht mehr vollständig auf den Beinen tragen muss.
In einer Fabrikhalle lässt sich so ein System nicht einfach an die Decke hängen. Über der Arbeitsfläche verlaufen Krananlagen, und die Dachkonstruktion ist dafür nicht ausgelegt. Deshalb steht es hier auf eigenen Beinen: vier Säulen tragen gemeinsam ein Portal, darunter eine Traversenschiene. Der Mobilitätsbügel hängt an dieser Schiene und bewegt sich über den ganzen Arbeitsplatz mit. Es wurde kein Loch ins Gebäude gebohrt und nichts an der bestehenden Konstruktion verändert.
Er arbeitet einfach weiter, mit beiden Händen frei: Paletten stapeln, Material bereitlegen, den Tisch auf Höhe bringen. Nur steht er dabei nicht mehr vollständig auf seinen Beinen.
Der Ablauf lief intern, begleitet von einer HR-Mitarbeiterin. Es war kein Arbeitssachverständiger beteiligt und es wurde keine Förderung beantragt: der Arbeitgeber hat die Anpassung vollständig selbst bezahlt, weil es ihm das wert war, eine erfahrene Fachkraft im Betrieb zu halten.
Zusammen bewirken diese beiden Anpassungen etwas, das keine von beiden allein schaffen würde: einen Arbeitsplatz, der auf Veränderung eingerichtet ist und nicht nur auf den heutigen Zustand.





Die Lösung
Worum es bei Standing Ovation geht: ein höhenverstellbarer Sattel an einem gebogenen Rohr. Sie setzen sich darauf, das System übernimmt einen Teil Ihres Gewichts, und Sie bewegen sich weiterhin frei durch den Raum — mit beiden Händen frei.
So funktioniert esWürde das in Ihrem Betrieb funktionieren?
In einem Showroom sehen Sie, was es ist. Im eigenen Betrieb sehen Sie, ob es zu Ihrer Arbeit passt. Deshalb beginnt es immer mit einer Bestandsaufnahme vor Ort.